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Rundschreiben Mai 2018

 Montag, 30. April 2018
In unserem Seminar am 28. April haben wir über die theoretischen Grundlagen zur Furchtkontrolle gesprochen - einen Rückblick dazu findet ihr in diesem Rundschreiben. In der kommenden Zeit wird es im Unterricht um die praktische Umsetzung dieser Grundlagen gehen. Das gilt ganz besonders für unser Sommerseminar, für das wir noch zwei Plätze zu vergeben haben.

Sommerseminar "Spiel und Furchtkontrolle"

Unser Sommerseminar findet vom 22. bis 24. Juni in Boltenhagen statt. Dieses Jahr werden wir unter anderem die praktischen Anwendungen zur Furchtkontrolle und das Thema Stresstraining intensiv behandeln. Näheres dazu im Rückblick zum Theorieseminar.

Da wir in diesem Jahr unser gesamtes Kontingent an Unterkünften ausschöpfen, haben wir noch zwei Plätze für unser Sommerseminar zu vergeben. Wer also noch mitkommen möchte, kann sich bei Lars melden.

Wie immer ist das Seminar für absolute Anfänger und Gäste genauso geeignet wie für die Profis unter euch. Eine ausführliche Beschreibung und die Anmeldung hängen im Trainingsraum aus. Beides findet ihr auch im Wiki unter der Kategorie Organisatorisches.

Rückblick Seminar Furchtkontolle (von Pierre)

In unserem zurückliegenden Seminar ging es um die grundlegende Theorie der Furchtkontrolle. Diese Einführung war die Basis für die weitere praktische Auseinandersetzung im Unterricht der kommenden Wochen und auf dem Sommerseminar.

Für den Umgang mit Gefahrensituationen spielt Furcht, als die körperliche und psychische Reaktion auf einen konkreten Auslöser, eine entscheidende Rolle. Sie ist einerseits lebensrettendes Warnsignal, kann aber andererseits zu lähmender Erstarrung führen und jeglicher Handlungsfähigkeit berauben. Eine gute Furchtkontrolle macht dabei den Unterschied aus.

Auf unserem Seminar haben wir und deshalb zunächst mit der Voraussetzung zur Furchtkontrolle beschäftigt: einem ausgeglichenen Nervensystem. Im Angesicht einer konkreten Gefahr ist es zu spät, sich den richtigen Umgang damit zu überlegen. Stattdessen kommt es darauf an, wie groß die bereits vorhandenen Kapazitäten des eigenen Nervensystems zur Stressverarbeitung sind, um nicht in eine Erstarrung zu fallen. Drei Faktoren haben einen großen Einfluss auf die benötigten Kapazitäten: Gute zwischenmenschliche Beziehungen, die das grundlegende Stressniveau erheblich senken. Klare Werte, die es erlauben klare Grenzen zu ziehen und deren Übertreten schnell wahrzunehmen. Und Spiel, das ein ausgezeichnetes Training für die schnelle und effiziente Stressregulation ist, die in einer Gefahrensituation benötigt wird. Wissenschaftlich wird in diesem Zusammenhang vom sog. Arousal gesprochen, was den Grad der Erregtheit eines Nervensystems bezeichnet, der sich durch z.B. in der Reaktionsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Wachheit niederschlägt. Anknüpfend an diese Grundlagen wurden zwei Ansätze zur Arousalregulation besprochen: Psyching-up und Calming-Down. Ersteres dient dem Erhöhen des nervlichen Erregungszustands aus der Ruhe heraus und dadurch das Herstellen der notwendigen Handlungsbereitschaft. Letzteres behandelt die Rückkehr aus einer übermäßigen Erregung zurück in einen Zustand der Handlungsfähigkeit. In beiden Fällen spielen Atemtechniken und das Einführen und Verwenden bestimmter Trigger auf jeweils unterschiedliche Weise eine Rolle. Abschließend wurde die Fokuskontrolle, also das bewusste Steuern der Aufmerksamkeit in Hochstresssituationen thematisiert.

Die dazugehörige Praxis wird uns im Unterricht der nächsten Wochen begleiten. Insbesondere auf dem Sommerseminar bietet sich die Gelegenheit für eine Vertiefung. So werden die Fokuskontrolle in den Übungseinheiten am Morgen eine Rolle spielen und am Abend des ersten Tages spezielle Übungen zum Psyching-Up und Calming-Down behandelt. Am zweiten Tag wird für alle, die dazu Lust haben, die Gelegenheit zu einer sogenannten Stressimpfung geben.

Weihnachtsfeier
Samstag, 15.12.2018, 17:00
Wing Chun
Montag, 17.12.2018, 18:00
Wing Chun
Dienstag, 18.12.2018, 18:00